SERVETTE FC – FC WOHLEN 5:1

Die schnelle Freude war von kurzer Dauer ...

Sonntag, 24. September 2017, 16 Uhr

Stade de Genève, Genf

Zuschauerzahl: 2’254

 

In der 11. Minute ist der FC Wohlen vom Elfmeterpunkt aus durch Kristian Kuzmanovic in Führung gegangen – und eine kleine Hoffnung hat sich breit gemacht. Die Freude darüber war gross. Aber hielt nur ganz kurz an. Gerade mal eine Minute später traf Sauthier bereits wieder zum Ausgleich für den Servette FC. Und nach dem raschen Doppelschlag durch Willie (28. Minute) und Lang (30. Minute) war die von den Genfern dominierte Partie eigentlich bereits zur Pause entschieden. Schliesslich war es noch zweimal Willie, der in der 72. Und 77. Minute zum undiskutablen 5:1 Schlussresultat für die «Grenats» erhöhte und von diesen zurecht als Matchwinner gefeiert wurde.

 

Es war an diesem Sonntag alles ein bisschen zu gross. Das Stade de Genève mit seiner Kapazität von leicht über 30'000 Zuschauern für die 2'254 gezählten Anwesenden. Sowie der starke Servette FC für den FC Wohlen, der über das gesamte Spiel gesehen nur gerade zu einem Drittel überhaupt im Ballbesitz war. Was alles über die Dominanz der Platzherren aussagt.

 

Gut, die Vorzeichen haben ja darauf hingedeutet, dass es bei diesem Auswärtsspiel schwer werden könnte. Der Servette FC hat in dieser Saison erst einmal auswärts bei Xamax ein Spiel verloren und gehört dem Spitzentrio der Liga an, das sich nach dem ersten Viertel der Meisterschaft bereits klar von den restlichen sieben Mannschaften abgesetzt hat.

 

So gesehen heisst das für den FC Wohlen: Krone richten und aufstehen. In der Tabelle ist (das Spiel FC Wil – FC Schaffhausen wird erst am Montag gespielt) noch nichts passiert. Die Jakovljevic-Elf behauptet wie vor dieser Begegnung vorläufig den 7. Tabellenrang.

 

Ganz wichtig wird das nächste Spiel am kommenden Samstag, wenn der FC Winterthur im Stadion Niedermatten gastiert. Da geht es dann wirklich darum, sich gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf gegen den Abstieg zu behaupten.

 

Wir glauben daran. Zusammen sind wir stark: HOPP WOHLEN!