SERVETTE FC - FC WOHLEN 1:1

Starkes Statement der jungen Jakovljevic-Elf

Sonntag, 11. März 2018

Stade de Genève, Genf

Zuschauerzahl: 1‘770

 

Der FC Basel gewinnt mit einem starken Auftritt auswärts bei Manchester City unter Pep Guardiola, dem – so wird immer wieder gelobt – aktuell besten Fussballteam der Welt und souveränen Leader der englischen Premier League. Und derselbe FC Basel verliert gestern, nur wenige Tage danach, ebenfalls auswärts, nach einem ziemlich biederen Auftritt gegen den FC Luzern in der Super League. Was das mit dem FC Wohlen zu tun hat? Nichts. Oder fast nichts. Vermutlich aber viel mit Psychologie.

 

Denn, wir haben das in unserer Vorschau geschrieben: Auswärts gegen den Tabellenzweiten Servette FC hatte der FC Wohlen in der augenblicklichen Konstellation doch eigentlich keine Chance. Und hat genau diese genutzt. Zwar hat es nicht zum Vollerfolg gereicht. Aber immerhin, und das ist höchst lobenswert, zum zweiten Punkt in der Rückrunde. Beim übermächtigen Servette FC.

 

Bis zur 64. Minute lag der Gast aus dem Freiamt im riesigen Stade de Genève durch das frühe Tor von Jan Elvedi in der 10. Minute sogar in Führung. Erst dann gelang den Grenats durch Sébastien Wüthrich der allerdings nicht unverdiente Ausgleichstreffer. Mehr aber auch nicht. Für den Servette FC und seine Anhänger ist dieses Resultat eine grosse Enttäuschung.

 

Für den FC Wohlen hingegen ein starkes Zeichen. Vielleicht war es ja genau dieses „keine Chance haben“, das befreiter aufspielen liess, als wenn man gegen einen „erreichbaren“ Gegner auf dem Platz steht und eigentlich punkten müsste. Aber auch ein Signal denen gegenüber, die davon gesprochen haben, dass sich das Team vermutlich bereits aufgegeben habe.

 

Das ist definitiv nicht der Fall. Deshalb war das gestrige Unentschieden mehr als nur ein Punktgewinn. Sondern ein Signal, nach innen und nach aussen. Die Mannschaft „lebt“, arbeitet seriös, und hat einen guten Teamspirit. Ein grosses Kompliment an die Mannschaft und den Staff für diese Leistung.

 

Mit diesem „Geist“ wird unverändert der einstellige Tabellenplatz am Schluss der Saison angestrebt. Dieses Ziel bleibt erreichbar. Und wäre für alle Akteure irgendwie auch sehr wertvoll.

 

Wir glauben daran. Zusammen sind wir stark: HOPP WOHLEN!