FC Wohlen – Xamax Neuchâtel FCS 1:2

Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf entsprochen

Mittwoch, 8. August 2017, 20 Uhr

Stadion Niedermatten

Zuschauerzahl: 728

 

In der 93. Minute zieht Olivier Kleiner aus rund 20 Metern mutig ab, der Ball geht denkbar knapp am Neuenburger Gehäuse vorbei. Abpfiff. Als Resultat steht die 1:2 Niederlage gegen Xamax auf der Anzeigetafel. Schade: Die Punkteteilung hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

 

Kurz vor Spielbeginn musste Cheftrainer Ranko Jakovljevic durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sead Hajrovic die Abwehrreihe noch umstellen. Aber Gudelj, Bicvic und Elvedi standen, vor allem in der ersten Hälfte, erfreulich sicher und zeigten eine gute Leistung. Wie das gesamte Team, das sich gegen den Favoriten stark und zumindest ebenbürtig präsentiert hat. Igor Tadic hatte Pech, dass sein Kopfball in der 33. Minute von der Latte zurückprallte und auch seine nächste Möglichkeit kurz darauf nicht zum Erfolg führte. So war es schliesslich ein Eigentor der Neuenburger nach Schuss von Captain Alain Schultz, der zum verdienten 1:0 in der Pause führte.

 

Der Möglichkeiten gab es auf dem durch den heftigen Regenfall schwer zu bespielenden Terrain auch nach dem Pausentee auf beiden Seiten noch einige. Genutzt hat sie nur der jetzt stärker aufspielende Gast, der sich durch Corbaz in der 60. Minute und Doudin in der 77. Minute in Führung brachte und die nächsten drei Punkte sicherte.

 

Mit drei Punkten (aus dem ersten Spiel in Winterthur) aus vier Spielen sieht die Startbilanz beim FC Wohlen natürlich nicht gerade gut aus. Immerhin sind damit die beiden Spiele gegen die Spitzenteams aus Schaffhausen und Neuenburg bereits «erledigt». Und zumindest das Zusammentreffen mit Xamax hat trotz Niederlage auch Zuversicht verbreitet. Einmal mehr wurde klar, dass die junge Mannschaft, die noch immer in der Findungsphase steckt, auch gegen «Grosse» gut mithalten, sowie mit etwas mehr Glück im Spiel ein Unentschieden oder sogar die volle Punktezahl erreichen kann. Insofern: Kein Grund, sich verunsichern zu lassen. Alles wird gut.

 

Wir glauben daran. Zusammen sind wir stark: HOPP WOHLEN!