FC Wohlen – FC Winterthur 2:1

Starker Auftritt mit verdientem Vollerfolg belohnt ...

Sonntag, 7. Mai 2017, 15 Uhr

Stadion Niedermatten, Wohlen

Zuschauerzahl: 863

 

Vor dem Anpfiff wurde der kürzlich verstorbene Fortunato Sforza, Vater von Ciriaco Sforza, von den insgesamt gezählten 863 Zuschauenden und den beiden Teams mit einer Schweigeminute geehrt.

 

Der FC Winterthur hat vor diesem Besuch im Freiamt sechs Spiele in Folge nicht mehr verloren. Die letzten vier sogar allesamt gewonnen. Also eine starke Serie hingelegt. Respekt. Klar war der Blick auf die Resultatanzeige nach dem Spiel deshalb für die Gäste besoners enttäuschend. Die Niederlage wurde denn auch sogleich mit einem schlechten eigenen Spiel und mehreren Spielern ausserhalb der Normalform begründet. Aber das scheint halt im Moment etwas in Mode zu sein, eine Niederlage gegen den FC Wohlen mit der eigenen Ungenügsamkeit zu begründen. Bereits nach der kürzlichen Derby-Niederlage des FC Aarau wurden die Hauptstädter ja intern und extern richtiggehend «verrissen». Offensichtlich vergisst man in solchen Momenten gern, dass man immer nur so gut spielen kann, wie es der Gegner zulässt.

 

Demgegenüber war die Freude beim FC Wohlen natürlich riesig. Und der erst dritte Heimsieg dieser Saison (Notiz am Rande: Zum zweitenmal gegen Winterthur) tatsächlich mehr als verdient. Von der ersten Minute an hat das Heimteam einen beherzten Auftritt gezeigt und sich bereits früh mehrere hochkarätige Chancen erarbeitet – aber leider nicht genutzt. Beim torlosen Halbzeitstand hätte niemand etwas gegen eine Zweitoreführung der Gabriele-Elf einwenden können. Wer die Tore nicht macht, bekommt sie. Diese «Angst» ist in diesen Situationen meistens nicht ganz unbegründet. Innerhalb von nur gerade drei Minuten sank sie dann allerdings nach den toll herausgespielten Toren des starken Kilian Pagliuca (56.) und des ebenfalls auffälligen Igor Tadic (59.) zum Glück fast gegen Null. Es war eine der stärksten Teamleistungen in dieser Spielzeit des Heimteams – sie verdient dafür unser Kompliment. Zwar gelang den Zürchern in der 76. Minute durch Sliskovic noch der Anschlusstreffer zum Endresultat von 2:1, mehr aber auch nicht.

 

Kein Zweifel. Das Team von Cheftrainer lebt. Es hat die Qualität, um in dieser Liga gut zu bestehen. Und es will die letzten fünf Spiele noch dazu nutzen, um die Tabellensituation weiter zu verbessern. Nach dem guten Auftritt vom Sonntag darf man auch im Umfeld daran glauben, dass das gelingen mag. Idealerweise bereits am kommenden Wochenende gegen den inzwischen als Absteiger bekannten FC Le Mont beim Auswärtsspiel.

 

Wir glauben daran. Zusammen sind wir stark: HOPP WOHLEN!